Borger.dk Læs op Blanketter Selvbetjening Kontakt Indeks

Der Klosterinnenhof des Sct. Catharinæ Klosters.

 

Sct. Catharinæ Kirche und Kloster
Die Sct. Catharinæ Kirche und das Kloster wurden von den Schwarzbrüdermönchen gegründet, die bis hin zur Reformation die Kirche und das Kloster betreuten. Das Kloster ist heute das am besten bewahrteste Dänemarks; seine ältesten Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sowohl die Kirche als auch der Klostergarten sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Bauherren
Es waren dominikanische Mönche, die die Kirche erbauten – die Schwarzbrüdermönche. Sie waren Bettlermönche und bekamen ihren Namen ob ihrer schwarzen Kutten. Sie durften nichts besitzen, und von daher mussten Kirche und Kloster durch Gaben und von Almosen der Bevölkerung finanziert werden.
Das Kloster von Sct. Catharinæ und die Kirche sind nach der ägyptischen Prinzessin Catharina benannt. Sie war eine gelehrte Prinzessin, die den Märtyrertod aufgrund ihres christlichen Glaubens im Jahre 307 fand. Auf Platz vor der Kirche ist ihr im Gedenken ein Springbrunnen errichtet worden.
 
Das Sct. Catharinæ Kloster ist eines der schönsten Gebäude von Ribe.
 

Auf schaukelndem Grund
Die Sct. Catharinæ Kirche wurde ursprünglich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Zu dieser Zeit gab es in Ribe nicht weniger als 10 Kirchen und 4 Klöster, von denen heute nur noch der Dom zu Ribe und die Sct. Catharinæ Kirche existieren. Der Boden, auf dem die Kirche erbaut wurde, war sumpfig, und demnach war es nicht möglich ein festes Fundament für die Kirche zu  legen. In Folge dessen sank der ursprüngliche Kirchenturm etwas ein und wurde dadurch schief. Man musste einen Teil des Turmes, aus Angst davor, er könnte zusammenstürzen, wieder abreißen. Deswegen hat der Turm heute auch nicht die ursprüngliche Höhe.  
Der Großteil der Kirche stammt aus dem Jahre 1433, wo sie einem Umbau unterzogen wurde. Hier wurde die Größe des Kircheninnenraumes verdreifacht, und die Kirche verwandelte sich von einer einschiffigen zu einer dreischiffigen Kirche. Obwohl diese Umbauten umfassend waren, war es erst durch eine durchgreifende Fundierung im Jahre 1918, dass das Fundament endlich verfestigt werden konnte. Hiernach wurde die Kirche aufwending und durchgehend renoviert, welches 14 Jahre dauerte.

 
Die Sct. Catharinæ Kirche und das Kloster in der Dagmarsgade.
 
Nach der Reformation
Nach der Reformation wurden die Möche des Klosters im Jahre 1537 verwiesen, und Christian III. machte die Sct. Catharinæ Kirche zur Gemeindekirche. Damit das Kloster nicht leer stehen sollte, wurde es nachfolgend als Hospital für die Armen und anderen finanziell schlecht gestellten Bürgern genutzt. Später wurde es zur Wohnstätte bessergestellter Alleinstehender wie z.B. verwitweten, die am Hospital tätig gewesen waren. Zwischen 1709 und 1862 wurde ein Teil des Hospitals als Tollhaus, einer Art Irrenanstalt, verwendet.
Heute wird das Klostergebäude als Wohnraum für alleinstehende Ältere genutzt. Der Klostergarten und die Kirche sind jedoch der Öffenlichkeit zugänglich, und das Kloster ist eines der in Dänemark am besten bewahrten. 
 
Quellen:
Nationalmuseet: Danske kirker bind 2, Ribe Amt.
J. Kinch: Ribe Bys Historie I-II, 1869 og 1884.
 
Links:
  
 
Visit Ribe

 

Tourist in Ribe
Essen & Trinken
Unterkunft
Führungen
Sehenswertes

Historisk Atlas

Kultur & Fritid • Torvegade 74 • 6700 Esbjerg • +45 76 16 18 64 • e-mail